«Grüezi, ich würde gerne Ihren Stromzähler ablesen.» Erhielten alle Obwaldner Haushaltungen früher zweimal jährlich Besuch vom EWO, so ist dies mit den Smart Metern bald nicht mehr nötig. Denn die digitalen Geräte übermitteln die Verbrauchsdaten automatisch an den Verteilnetzbetreiber. Dies erleichtert nicht nur dem EWO die Arbeit, sondern bringt auch den Kundinnen und Kunden Vorteile. So ersetzen genaue Rechnungen mit aktuellen Messdaten die auf den Vorjahreswerten beruhenden Teilrechnungen. Ausserdem schaffen die aktuellen Verbrauchsdaten mehr Transparenz. Auf dem EWO Kundenportal haben Kundinnen und Kunden die Möglichkeit, ihren Stromverbrauch selbst zu analysieren und gezielte Massnahmen zu ergreifen, um diesen zu steuern oder zu reduzieren.
Rollout auf gutem Weg
Mit dem sogenannten «Rollout» der Smart Meter setzt das EWO den Auftrag des Bundes um, bis Ende 2027 mindestens 80 Prozent aller Haushaltungen im Versorgungsgebiet mit Smart Metern auszurüsten. Aktuell ist die Umrüstung bei knapp mehr als der Hälfte bereits erfolgt (siehe Grafik). Insgesamt verfügen heute bereits rund 14 500 Haushaltungen über einen Smart Meter. Die Monteure sind momentan in Sarnen, Engelberg und Kerns unterwegs – Giswil und Lungern folgen 2026. Per Sommer 2027, und damit noch vor der Deadline des Bundes, plant das EWO, den Rollout abzuschliessen. Spätestens dann gehören die Besuche der Zählerableserin oder des Zählerablesers endgültig der Vergangenheit an.
Weitere Informationen rund um Smart Meter: ewo.ch/smartmeter
Rund 60 Prozent der Obwaldner Haushaltungen sind mit einem Smart Meter ausgerüstet. Die übrigen Smart Meter folgen bis 2027. (Bild Stand September 2025)
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