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Bartgeier Ewolina

Dem EWO ist ein sorgfältiges Zusammenspiel zwischen Mensch und Natur wichtig. Deshalb unterstützten wir die Wiederansiedlung der Bartgeier mit einer Namenspatenschaft.

Bartgeier zurück in Obwalden

100 Jahre nach ihrer Ausrottung fliegen wieder Bartgeier über den Zentralschweizer Alpen: Drei junge Greifvögel wurden im Sommer 2015 auf der Melchsee-Frutt im Jagdbanngebiet Huetstock ausgewildert.

Das EWO hat für einen der drei Jungvögel eine Namenspatenschaft übernommen. Im Rahmen eines Namenswettbewerbs wurde der weibliche Bartgeier auf den Namen «Ewolina» getauft.

Porträt Bartgeier Ewolina

  • Geschlecht
    Weiblich
  • Geschlüpft
    20. Februar 2015
  • Geburtsort
    Natur- und Tierpark Goldau
  • Pate
    Elektrizitätswerk Obwalden
  • Lieblingsessen
    Aas und Knochen

Der Bartgeier

Mit einer beeindruckenden Spannweite bis zu drei Metern übertrifft der Bartgeier in der Grösse sogar den Steinadler. Der grösste einheimische Vogel ist aber ganz harmlos. Wie alle Geier ernährt er sich ausschliesslich von Aas. Zudem ist er auf Knochen spezialisiert, die etwa 80 Prozent seiner Nahrung ausmachen.

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Mit seiner Flügelspannweite von bis zu drei Metern ist der Bartgeier der grösste einheimische Vogel.

Lange galt der Bartgeier zu Unrecht als gefährlicher «Lämmergeier» oder gar «Kindstöter». Dem mächtigen Greifvogel mit einer Spannweite von fast drei Metern und seinen leuchtend roten Augen wurde im Volksglauben sogar Kindsraub angedichtet. Obwohl der ursprünglich in Europa weit verbreitete Bartgeier weder für Menschen noch für Schafe oder andere Tiere eine Gefahr darstellt, wurde er intensiv bejagt und mit ausgelegten Ködern vergiftet. Anfang des 20. Jahrhunderts führte diese Verfolgung dazu, dass der majestätische Vogel aus den Alpen verschwand und dort als ausgerottet galt.

Wer steht hinter dem Wiederansiedlungsprojekt?

Die Stiftung Pro Bartgeier setzt sich mit verschiedenen Partnern in einem Wiederansiedlungsprojekt dafür ein, dem Bartgeier seinen angestammten Lebensraum zurückzugeben.

Wo fliegt Ewolina heute?

Die letzten Beobachtungen lassen vermuten, dass Ewolina sich im Aostatal in Norditalien niedergelassen hat. Dort soll sie bereits junge Bartgeier grossgezogen haben und heute frei durch die Alpentäler gleiten.

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