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Energiespartipps: Richtig lüften im Winter

Energieberatung
Ist es draussen kalt und ungemütlich, halten wir uns am liebsten in den eigenen vier Wänden auf. Doch ganz ohne frische Luft geht es auch im Winter nicht. Mit unseren Tipps lüften Sie richtig.
3. Februar 2021
Text Andrea Hofstetter
03/02/2021 // 3 Minuten Lesezeit

Lüften leicht gemacht

Dank unseren Energiespartipps haben Sie es zu Hause kuschelig warm, sparen Heizenergie und beugen Schimmel vor.

Tipp 1: Frischluft zuführen

Regelmässige Frischluftzufuhr hilft gegen Feuchteschäden und Schimmel in Wohnräumen. Daher sollten Sie selbst bei eisigen Temperaturen zwei bis fünf Mal täglich lüften. Gute Zeitpunkte sind morgens nach dem Aufstehen und abends vor dem Schlafengehen.

Tipp 2: Fenster und Türen öffnen

Die Querlüftung ersetzt rasch das Luftvolumen durch frische Aussenluft und sorgt für den nötigen Durchzug. Dafür alle Fenster und Zimmertüren für 2 bis maximal 10 Minuten öffnen. Als Faustregel gilt: Je kälter es draussen ist, desto kürzer ist die Lüftungsdauer.

Tipp 3: Schimmel vorbeugen

Wie oft Sie lüften, hängt von der Raumnutzung ab. Küche, Bad und Aufenthaltsräume sollten öfter gelüftet werden, um die entstandene Luftfeuchtigkeit zu verringern. Auch bei feuchter Wäsche oder vielen Zimmerpflanzen hilft regelmässiges Lüften, um Schimmel vorzubeugen.

Tipp 4: Besser nicht kippen

Ein ständig geöffnetes Kippfenster verliert wertvolle Heizenergie. Umgerechnet bis zu 200 Liter Heizöl pro Jahr lösen sich so buchstäblich in Luft auf. Auch der Luftaustausch im Raum hält sich in Grenzen, zudem kühlen Gebäudemasse und Einrichtung stark aus.

Tipp 5: Temperatur kontrollieren

Wenn Sie längere Zeit abwesend sind, sollte die Raumtemperatur auf etwa 15 Grad gesenkt werden. Ansonsten sind folgende Temperaturen für Innenräume empfohlen: 22 Grad im Badezimmer, 20 Grad in den Wohnräumen und 18 Grad im Schlafzimmer.

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