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Energiespartipps: Ä Guätä, Fleischtiger!

Energieberatung
Wer Fleisch mag, soll’s geniessen. Doch auch hier gilt: Wer richtig einkauft, spart Ressourcen.
1. August 2020
Text Michael Frischkopf
01/08/2020 // 3 Minuten Lesezeit

Fleischkonsum gut durchdacht

Der Konsum von Tierprodukten kann unnötig Energie verbrauchen. Deshalb beachten Sie diese Punkte und entscheiden Sie sich bewusst für den Fleischkonsum.

Tipp 1: Mehr als Steak und Entrecôte

Edelstücke machen beim Rind nur einen Achtel des verkaufsfertigen Fleischs aus. Sie sind zudem so beliebt, dass sie oft importiert werden müssen. Wieso nicht dann und wann ein feines Schmorstück auf den Teller zaubern? Sie müssen selten importiert werden, was Zeit, Geld und Energie spart.

Tipp 2: Mehr als Filet und Plätzli

Alte Kochbücher zeigen: Früher verwerteten wir ein geschlachtetes Tier so ganzheitlich wie möglich. Doch was als Delikatesse galt, muss heute in der Metzgerei vorbestellt werden. Es zeugt von Respekt, ein Tier «nose to tail» – also von der Nase bis zum Schwanz – ganz zu verwerten. Und so auch die investierten Ressourcen wie Wasser, Energie und Futter richtig zu nutzen.

Tipp 3: Das Tier isst meine Nahrung

Sagen Vegetarier, und Unrecht haben sie nicht. Unter dem Strich schleckt keine Geiss weg: Pflanzliche Lebensmittel benötigen für denselben Nährwert deutlich weniger Energie. Wer sparen will, isst weniger Fleisch.

Tipp 4: Ein Tier von hier

Wer produziert das Fleisch, wie hat das Tier gelebt? Wer direkt beim Landwirt oder in der Dorfmetzgerei kauft, kann diese Frage eher beantworten. Zudem entfallen Transportwege, und das heimische Gewerbe wird unterstützt.

Tipp 5: Fleisch auf Vorrat ist unnötig

Fleisch bleibt gekühlt zwar länger frisch. Doch Kühlen (wie auch Wärme erzeugen) braucht viel Energie. Wer Energie sparen will, belastet die Kühlkette so wenig wie möglich. Frisch schmeckt eh am besten.

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